In ‚Orange Code‘ geht es um einen jungen Ingenieur, der mit innovativen, textilen Materialien arbeitet und bei einem Experiment in eine junge Frau verwandelt wird. 

Orange Code

Wallon ist siebenundzwanzig, Ingenieur und Spezialist für Künstliche Intelligenz und innovative Materialien im Forschungszentrum des Konzerns Helixion Dynamics in der Stadt Veltmark. In einer Nachtschicht überreicht ihm sein Freund und Kollege Tristen den ersten Prototyp eines glänzenden orangen Badeanzugs. Der Stoff besteht aus Nano-Robotern, die den Körper auf zellulärer Ebene umgestalten können. Wallon soll den Anzug testen. Er liebt das Schwimmen, er ist neugierig, und er zögert nicht lange. Schon nach dem ersten Tragen beginnt sein Körper sich zu verändern. Die Haare werden lang und blond, die Konturen weich, und nach wenigen Tagen steht eine junge Frau im Spiegel. Sie nennt sich Kaya, denn der Name Wallon würde Fragen aufwerfen, die sie niemandem beantworten kann.

Orange Code

Kaya versucht verzweifelt, die Verwandlung umzukehren. Doch der Anzug lässt sich nicht ausziehen und reagiert auf keinen Befehl. Der Konzern erklärt den Versuch zum Fehlschlag, und Wallon gilt offiziell als beurlaubt. Kurz darauf wird am Spiegelsee, einem künstlichen See im Stadtpark, die Leiche einer jungen Frau in einem violetten Badeanzug gefunden. Die Polizei spricht von einem Badeunfall. Kaya erkennt sofort, dass der Stoff aus derselben Technologie besteht wie ihr eigener.

Mit ihrer besten Freundin Soniya, einer Rettungsschwimmerin, versucht Kaya, sich an ihr neues Leben zu gewöhnen. Sie kaufen futuristische Kleidung in der Mall Lumina, und Kaya lernt den humorvollen Journalisten Kiran kennen, der zum Tod am See recherchiert. Aus Neugier wird Zuneigung, aus einem Date unter den künstlichen Sternen eines stillgelegten Planetariums wird mehr. Im Freibad ermutigt Soniya sie, sich auf die Liebe einzulassen. Gleichzeitig erlebt Kaya, wie junge Männer ihr nachpfeifen und dumme Sprüche machen, und sie begreift, wie es ist, plötzlich auf der anderen Seite der Blicke zu stehen.

Dann kommt der Verrat. Tristen verrät Kaya an Helixion, und sie entkommt den Sicherheitsleuten nur knapp. Sie taucht in einem stillgelegten Hallenbad unter und entdeckt dort eine unerwartete Fähigkeit ihres Anzugs: Er kann fremde Nanosysteme stören. Der Computerspezialist Jardan hackt die Server des Konzerns und deckt die Verschwörung auf. Helixion entwickelt violette Anzüge, die ihre Träger steuern und zu willenlosen Agenten umformen. Die Tote vom See war die Leiterin des Projekts, die sich gegen die Pläne des Konzerns gestellt hatte und deshalb ermordet wurde.

In einem Geheimlabor tief unter der Stadt stellt sich Kaya dem Konzernchef Maxwill Horrison. Dort zeigt sich, dass ihre Verwandlung nie ein Fehler war. Der orange Anzug ist das Gegenstück zu den violetten Anzügen, eine Geheimwaffe, die jede kontrollierte Nanoschicht abschalten kann. Kaya selbst ist der Schlüssel dazu, denn ihr Code und ihr Körper tragen die Schutzfunktion in sich. Mit der Hilfe ihrer Freunde und eines Verbündeten, der sich auf die richtige Seite zurückkämpft, legt sie Helixions Kontrollnetz lahm und befreit alle Betroffenen.

Am Ende steht ein Konzert im Club Kupferlicht, bei dem Kaya ihre Lieblingssängerin hört, und ein Sommertag am Spiegelsee, an dem sie mit ihren Freunden badet. Im orangen Badeanzug steht sie am Ufer und weiß, dass sie angekommen ist. Die Geschichte erzählt von Identität, von Mut und davon, dass ein Körper nur dann ein Zuhause ist, wenn man selbst bestimmt, wer man sein will.

coming soon…


Mehr über die starken Heldinnen in meinen Transgender-Geschichten und den anderen Büchern.

 
  Besucht mich auf Facebook   Meine Musik auf Youtube   Meine Lese- und Hörproben auf Youtube   Book Trailers auf YouTube   Folgt mir auf Instagram


Isabella Buchfink

"Isabella Buchfink" ist ein Pseudonym. Ich schreibe Science Fiction, Thriller, Horror und Fantasy-Geschichten. Auf dieser Seite möchte ich nach und nach ein bisschen über mich schreiben, über meine Erfahrungen, meine Arbeitsweise, Programme und Werkzeuge, mit denen ich arbeite und so weiter. Ich lebe im Süden Deutschlands und arbeite im Realen Leben in der relativ ungefährlichen Welt der IT. Mein erster Versuch, einen Roman zu veröffentlichen, war ein Flop. Drei Bände meiner "Geschichten aus dem Transporterraum" habe ich bei einem Verlag veröffentlich und kaum ein Buch verkauft. Die nächsten Geschichten habe ich nun bei Amazon KDP veröffentlicht und kümmere mich um alles selber: Buchsatz, Korrektorat und Cover-Design. Bei zwei meiner Bücher hat meine Tochter die Illustrationen gezeichnet, bei den anderen habe ich sie mithilfe von Künstlicher Intelligenz und unzähligen Versuchen selbst erstellt.

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Social-Media-Funktionen bereitzustellen und unseren Datenverkehr zu analysieren. Wir geben auch Informationen über Ihre Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. View more
Cookies settings
Akzeptieren
Ablehnen
Datenschutz- und Cookie-Richtlinie
Privacy & Cookies policy
Cookie name Active
Save settings
Cookies settings