„Nacht auf Karsis“ ist ein weiterer, dystopischer Roman, den ich mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz geschrieben habe.
Reighley führt im Jahr 2148 ein unauffälliges Leben in den unteren Ebenen der Metropole Neu-Lyra. Sie arbeitet als Köchin in einer Kantine für Regierungsangestellte, liest nachts alte Papierbücher und träumt von einem eigenen kleinen Restaurant. Dann steht die Sicherheitspolizei vor ihrer Tür. Erock Halvane, ein Berater des Rates, wurde mit einem seltenen Pflanzengift getötet, und alle Spuren führen zu Reighleys Küche. Sie beteuert ihre Unschuld, doch es gibt weder eine Anhörung noch einen Anwalt. Der Rat verurteilt sie in einem Geheimverfahren und schickt sie in Fesseln auf das Transportschiff Charon.
Ziel ist Karsis, ein karger Planet am Rand des bekannten Raums. Die Vereinten Metropolen verbannen dort ihre Kriminellen und übertragen die Bilder der Kolonie als Mahnung an die Bürger der Erde. Wer landet, kehrt nie zurück. Reighley erwacht in einem Zellenblock, trägt einen grauen Overall und ein schwarzes Top und lernt schnell die Regeln. Die Aufseher unter der Leitung von Tanr genießen jede Schikane. Eine Aufgabe rettet sie vor der Hoffnungslosigkeit: Sie kommt in die Gemeinschaftsküche und sorgt dafür, dass aus faden Rationen echte Mahlzeiten werden. Mit Essen gewinnt sie Vertrauen. Die Hackerin Kaerine, der Mechaniker Xzavis und die Ärztin Helna werden ihre engsten Verbündeten.
Ein erster Fluchtversuch scheitert. Reighley wird in Einzelhaft gesperrt und bekommt die Härte des Systems zu spüren. Danach begegnet sie Aybram, einem jungen Piloten, der Versorgungsflüge durchführt. Zwischen Wachtürmen und Schrotthalden entsteht eine zarte Nähe. Selbst ihr erstes Date findet an einem trostlosen Ort statt, in einer Sortieranlage für Abfall, doch für einen Abend fühlt sich Karsis fast wie ein Zuhause an.
Kurz darauf sterben Menschen in der Kolonie, und die Umstände gleichen dem Tod von Erock Halvane bis ins Detail. Wieder taucht das Gift auf, wieder liegt der Verdacht auf der Küche. Reighley begreift, dass der Mord auf der Erde kein Zufall war und dass jemand sie und die Kolonie zugleich in die Enge treibt. Selbst Aybram, dem sie zu vertrauen begann, verschweigt ihr ein Geheimnis, das alles verändert. Die Nächte werden kälter, die Blicke der Aufseher härter, und in der Küche flüstern die Verbannten, dass jeder der Nächste sein könnte. Gemeinsam mit ihren Verbündeten entdeckt sie eine ungeheuerliche Manipulation. Die Übertragungen zur Erde sind zusammengeschnitten und gefälscht. Die Kolonie wird als brutal und gesetzlos dargestellt, damit der Rat das Verbannungsprogramm ausweiten und unbequeme Kritiker beseitigen kann.
Beim zweiten Versuch gelingt die Flucht. Die Gruppe kapert ein Frachtschiff und fliegt zurück zur Erde. Dort sichern sie Beweise und suchen Hilfe. Kaerine kennt die Anwältin Jordyna, die den Mut aufbringt, den Fall vor ein Bundesgericht zu bringen. Die Verhandlung wird zu einem Wettlauf gegen die Macht des Rates, der jeden Zeugen einzuschüchtern versucht und Beweise verschwinden lässt. Am Ende steht Reighleys Begnadigung, und der wahre Drahtzieher Damiyen wird enttarnt. Sie kehrt heim, sieht ihre Familie und ihre Freunde wieder und feiert mit ihnen an einem künstlichen See, ohne zu vergessen, dass auf Karsis noch immer Menschen warten. Am Ende zählt nicht nur ihre Freiheit, sondern die Wahrheit über ein System, das Angst als Werkzeug der Ordnung benutzt.
Mehr über die starken Heldinnen in meinen Geschichten findet ihr in dieser Übersicht.






