‚Klangkörper‘ bietet alles, was ich selbst gerne lesen würde: Musik, die Verwandlung eines Musikers in eine junge Frau, ein magischer High Tech-Badeanzug Science Fiction, aber in unsere reale Welt integriert, und eine geheimnisvolle Verschwörung. 

Klangkörper

Sawyir ist Synthesizerspieler und Songwriter der aufstrebenden Elektroband Nachtfrequenz. Als der letzte Track ihres neuen Albums im Studio endlich sitzt, feiert die Band in ihrer Stammkneipe. Angetrunken und übermütig fordert Bassist Freddie ihn zu einer Wette heraus: Sawyir soll beim nächsten Auftritt, einer Strandparty vor treuen Fans, in einem futuristischen, roten Badeanzug auftreten. Sawyir nimmt an, ohne zu ahnen, dass der Anzug, den ein Fan namens Blayse eigens angefertigt hat, mehr ist als nur Stoff.

Klangkörper

Vivienne in ihrem Tonstudio

Auf der Bühne spürt Sawyir zum ersten Mal ein seltsames Kribbeln unter der Haut. In den Tagen danach verändert sich sein Körper Stück für Stück: Die Stimme wird heller, die Silhouette weicher, die Gesichtszüge feiner. Zuerst hält er es für Einbildung, dann für eine Krankheit, doch als er sich schließlich vollständig verwandelt im Spiegel gegenübersteht, muss er akzeptieren, dass aus ihm eine junge Frau geworden ist. Er nennt sich fortan Sereya und versucht verzweifelt, eine Erklärung und einen Weg zurück zu finden, während er sich gleichzeitig vor der Band und der Öffentlichkeit verstecken muss.

Aus Trotz und Verzweiflung schreibt Sereya einen Song über die Verwandlung, über einen Körper, der sich fremd anfühlt und doch der eigene ist. Der Track wird heimlich veröffentlicht und explodiert über Nacht in den Charts. Während Managerin Charleagh den plötzlichen Erfolg feiert, muss Sereya lernen, in ihrer neuen Rolle zu bestehen, unterstützt von Schlagzeugerin Zoe, die als Erste die Wahrheit erfährt und zu ihrer engsten Verbündeten wird.

Zwischen Interviews und Proben begegnet Sereya dem Gitarristen Jadirel. Aus vorsichtiger Neugier wird eine zarte Romanze, die in einer gemeinsamen Nacht auf einer Dachterrasse gipfelt, doch die neue Nähe bringt auch unerwartete Komplikationen mit sich, emotional wie körperlich. Gleichzeitig bemerkt Sereya, dass sie verfolgt wird. Ein Unbekannter dringt in ihre Wohnung ein und hinterlässt eine Nachricht, die keinen Zweifel daran lässt, dass jemand genau weiß, was mit ihr geschehen ist.

Auf der Suche nach Antworten wendet sich Sereya an die zurückgezogen lebende Wissenschaftlerin Emelyse, die einst an ähnlichen Stoffprojekten gearbeitet hat. Emelyse enthüllt, dass der Badeanzug Teil eines größeren, inoffiziellen Experiments ist: Kleidung, die nicht nur den Körper, sondern auch die Identität eines Menschen neu formen kann. Der Auftraggeber dahinter ist Blayse, der schon lange nicht mehr nur ein Fan ist.

Als Sereya Blayse in seinem Loft zur Rede stellt, eskaliert die Konfrontation. Blayse gesteht, dass die Wette nie Zufall war, er hatte Freddie dafür bezahlt, Sawyir genau in diesem Moment herauszufordern. Sereya sollte von Anfang an sein Versuchsobjekt sein, der erste Beweis dafür, dass sich Menschen nach Belieben umformen lassen. Der Verrat trifft sie tiefer als die Verwandlung selbst.

Während ihre erste Single zum landesweiten Hit wird, muss Sereya entscheiden, wem sie noch vertrauen kann und wer sie wirklich ist, Sawyir oder Sereya. Als ihr am Ende eine mögliche Rückverwandlung angeboten wird, erkennt sie, dass sie sich in den vergangenen Monaten nicht verloren, sondern gefunden hat. Sie entscheidet sich bewusst dafür, Sereya zu bleiben.

Der Roman endet, wie er begann: mit einer Strandparty. Diesmal steht Sereya jedoch nicht wegen einer Wette auf der Bühne, sondern weil es ihr eigener Song ist, den sie mit ihrer eigenen Stimme und ihrer eigenen Band singen will, umgeben von Menschen, die sie so lieben, wie sie geworden ist.

Ein Wetteinsatz auf einer Strandparty verändert alles. Als Sawyir einen glänzenden, roten Badeanzug anzieht, ahnt er nicht, dass der Stoff ihn Stück für Stück in eine andere Person verwandelt. Aus dem Synthesizerspieler einer aufstrebenden Band wird Sereya, eine junge Frau mit einer Stimme, die plötzlich alle hören wollen. Doch während ihr neuer Song zum Hit wird, holt sie ein Geheimnis ein, das tiefer reicht als jede Verwandlung. Jemand hat diesen Anzug erschaffen, und dieser Jemand ist noch lange nicht fertig mit ihr.

Klangkörper

‚Klangkörper‘ ist eine Geschichte, die ich mithilfe von Künstlicher Intelligenz (und massiven manuellen Änderungen) geschrieben habe. Cover und Illustrationen sind ebenfalls künstlich entstanden.


Mehr über die starken Heldinnen in meinen Transgender-Geschichten und den anderen Büchern.

 
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Isabella Buchfink

"Isabella Buchfink" ist ein Pseudonym. Ich schreibe Science Fiction, Thriller, Horror und Fantasy-Geschichten. Auf dieser Seite möchte ich nach und nach ein bisschen über mich schreiben, über meine Erfahrungen, meine Arbeitsweise, Programme und Werkzeuge, mit denen ich arbeite und so weiter. Ich lebe im Süden Deutschlands und arbeite im Realen Leben in der relativ ungefährlichen Welt der IT. Mein erster Versuch, einen Roman zu veröffentlichen, war ein Flop. Drei Bände meiner "Geschichten aus dem Transporterraum" habe ich bei einem Verlag veröffentlich und kaum ein Buch verkauft. Die nächsten Geschichten habe ich nun bei Amazon KDP veröffentlicht und kümmere mich um alles selber: Buchsatz, Korrektorat und Cover-Design. Bei zwei meiner Bücher hat meine Tochter die Illustrationen gezeichnet, bei den anderen habe ich sie mithilfe von Künstlicher Intelligenz und unzähligen Versuchen selbst erstellt.

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