Der Plot für ‚Die Ruinen der Zukunft‘ war kein Plan, keine dieser Ideen, die monatelang in meinem Kopf reifen, bis ich endlich den ersten Satz schreibe. Dieses Mal war es anders: Es war keine Idee für ein Buch, das ich schon lange mal schreiben wollte. Nur einen Moment.

Es begann mit einem Wiedersehen.

Ich traf Ulrich wieder, einen alten Schulfreund, den ich später an der Uni noch einmal begegnete. Wir landeten beide in Elektrotechnik und kämpften uns gemeinsam durch Höhere Mathematik, durch endlose Formeln und abstrakte Feldtheorie.

Dann verloren wir uns aus den Augen.

Bis zu dieser Weihnachtskarte.

Ein einziger Satz hat gereicht, um etwas in mir zu verschieben:

„Schade, dass wir den Kontakt verloren haben…“

Es war keiner dieser belanglosen Grüße. Es war ehrlich. Und er traf.

Ich rief ihn an. Kein Zögern, kein großes Nachdenken. Nur das Gefühl, dass manche Verbindungen nicht einfach verschwinden sollten. Wir verabredeten uns, als wäre keine Zeit vergangen.

Uli war immer schon mehr als nur der Typ für Formeln. Heute ist er promovierter Elektroingenieur – und gleichzeitig Künstler. Einer, der Technik versteht, aber in Bildern denkt.

Wir saßen zusammen, tauschten Erinnerungen aus, und er zeigte mir seine Werke.

Die Ruinen der Zukunft; Dieses Mal ist alles anders...

Das alte Rechenzentrum: Die Quelle der Inspiration

Und dann war da dieses eine Bild.

Dunkel. Still. Verstörend ruhig.

Ein Raum voller alter Computer, überwuchert von Staub und Zeit. Kabel wie tote Adern. Bildschirme, die nichts mehr sagen. Alles wirkte, als hätte die Welt einfach aufgehört – nicht mit einem Knall, sondern leise, vergessen.

Ich konnte nicht wegsehen.

„Bitte verkauf es nicht, bevor du ein Foto gemacht hast“, schrieb ich ihm noch am selben Abend.

Kurz darauf hatte ich das Bild.

Und ohne zu wissen, wohin es führen würde, begann ich zu schreiben.

Das Buch ist inzwischen bei Amazon erhältlich: 


Mehr über die starken Heldinnen in meinen Geschichten findet ihr in dieser Übersicht.

 
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Isabella Buchfink

"Isabella Buchfink" ist ein Pseudonym. Ich schreibe Science Fiction, Thriller, Horror und Fantasy-Geschichten. Auf dieser Seite möchte ich nach und nach ein bisschen über mich schreiben, über meine Erfahrungen, meine Arbeitsweise, Programme und Werkzeuge, mit denen ich arbeite und so weiter. Ich lebe im Süden Deutschlands und arbeite im Realen Leben in der relativ ungefährlichen Welt der IT. Mein erster Versuch, einen Roman zu veröffentlichen, war ein Flop. Drei Bände meiner "Geschichten aus dem Transporterraum" habe ich bei einem Verlag veröffentlich und kaum ein Buch verkauft. Die nächsten Geschichten habe ich nun bei Amazon KDP veröffentlicht und kümmere mich um alles selber: Buchsatz, Korrektorat und Cover-Design. Bei zwei meiner Bücher hat meine Tochter die Illustrationen gezeichnet, bei den anderen habe ich sie mithilfe von Künstlicher Intelligenz und unzähligen Versuchen selbst erstellt.

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