Noch eine Geschichte, die ich mehr oder weniger komplett mit Künstlicher Intelligenz geschrieben habe: „Kein Weg zurück“ ist eine dystopische Transgender-Geschichte.
Dr. Daniel Lorenz war einmal einer der brillantesten Molekularbiologen seiner Zeit. Mit 34 Jahren, einem Forschungslabor im Herzen der Megastadt Veloria und einem Ruf, der Grenzen sprengte, glaubte er, die Welt zu verstehen.
Dann kam die Nacht, die alles veränderte.
Nach einem Einbruch in sein eigenes Labor – arrangiert von Mächten, die er nicht kannte – erwacht Daniel in einem fremden Körper. Jung, weiblich, mit schulterlagen rosaroten Haaren und einem weißen Catsuit, der keinem Kleidungsschrank gehört, den er je besessen hatte. Das DNA-Konversionsprotokoll, das er selbst mitentwickelt hatte, ist an ihm angewendet worden – ohne seine Einwilligung, ohne Warnung, ohne Weg zurück.
In dieser Welt des Jahres 2147 ist Veloria ein Stadtstaat unter der eisernen Kontrolle des Konzerns NEXAGEN, der Biotechnologie als Machtinstrument einsetzt. Identität ist eine Ressource. Körper sind Waren. Und das Gerät, das Daniel in eine junge Frau verwandelt hat, ist nur der Anfang eines viel größeren Plans.
Als Caroline – so der Name auf den falschen Papieren, mit denen sie aufwacht – begibt sie sich auf die Suche nach Antworten. Wer steckt hinter der Verwandlung? Warum wurde sie ausgerechnet als Testperson gewählt? Und was hat NEXAGEN mit der Technologie vor, die eigentlich für medizinische Notfalle entwickelt worden war?
Auf der Suche nach einem Weg, ihre alte Identität zurückzugewinnen, schließt Caroline sich einer Untergrundgruppe an, den sogenannten Spiegelbrechen – Menschen, die selbst gegen ihren Willen transformiert wurden oder für die Selbstbestimmung über den eigenen Körper kämpfen. Gemeinsam decken sie auf, dass NEXAGEN plant, das Gerat massentauglich zu machen: um politische Gegner zum Verschwinden zu bringen, Identitäten zu loschen, Macht dauerhaft zu zementieren.
Doch je tiefer Caroline in das Geheimnis eindringt, desto mehr stellt sie fest, dass die Grenzen zwischen dem, wer sie war, und dem, wer sie jetzt ist, zu verschwimmen beginnen. Ist die Frau im Spiegel noch immer Daniel – oder entsteht da jemand Neues? Und wenn sie die Wahl hatte: Wurde sie wirklich zurück wollen?
„Kein Weg zurück“ ist ein Science-Fiction-Thriller für junge Erwachsene, der Fragen über Identität, Selbstbestimmung und Mut stellt – in einer Welt, in der Technologie alles verändern kann, aber die eigene Wahrheit das Einzige ist, das bleibt.
Mehr über die starken Heldinnen in meinen Geschichten findet ihr in dieser Übersicht.







