‚Die Ware von Eryndor‘ ist ein dystopischer Science Fiction, bei dem es um eine Verwandlung und eine fiese Verschwörung auf einem fremden Planeten geht. Auch dieses Mal habe ich die gesamte Geschichte mit Claude geschrieben – und lange an den Formulierungen gefeilt, bis ich zufrieden war.
Auf dem florierenden Kolonieplaneten Eryndor galt der Unternehmer Adrian Falk als Symbol für Erfolg. Seine Handelsgesellschaft versorgte zahlreiche Siedlungen mit modernster Technik und galt als unverzichtbar für das Überleben der jungen Kolonie. Während einer Geschäftsreise verschwand Adrian jedoch spurlos. Unbekannte überwältigten ihn und hielten ihn tagelang in einem unterirdischen Versteck gefangen. Niemand wusste, ob Lösegeld gefordert oder ein politisches Zeichen gesetzt werden sollte. Stattdessen wurde Adrian in ein streng bewachtes Labor gebracht, das tief unter den Industrieanlagen verborgen lag.
Dort begann ein grausames Experiment. Ein kriminelles Syndikat hatte eine neuartige biologische Umwandlungstechnologie entwickelt, mit der Menschen vollständig verändert werden konnten. Adrian wurde gegen seinen Willen in eine junge Frau verwandelt. Als die schmerzhaften Eingriffe abgeschlossen waren, blickte ihm eine völlig fremde Person aus dem Spiegel entgegen. Lange rosarote Locken umrahmten ihr Gesicht, während ein glänzender weißer Catsuit den neuen Körper bedeckte. Von seinem früheren Leben war äußerlich nichts mehr geblieben.
Die Verbrecher gaben ihr den Namen Lyra und löschten sämtliche Hinweise auf ihre wahre Identität. Ihr neuer Wert bestand allein darin, auf einem geheimen Sklavenmarkt an den Meistbietenden verkauft zu werden. Während sie auf die Auktion vorbereitet wurde, lernte Lyra andere Gefangene kennen. Einige hatten ihre Hoffnung längst verloren, andere planten heimlich ihre Flucht. Zum ersten Mal hörte sie Berichte über die dunkle Seite der Kolonie.
Nach und nach erkannte Lyra, dass ihr früheres Unternehmen keineswegs so sauber gearbeitet hatte, wie sie immer geglaubt hatte. Ein großer Teil ihres wirtschaftlichen Erfolges beruhte auf Zulieferern, die Menschen unter unmenschlichen Bedingungen ausbeuteten. Einige dieser Arbeitslager standen sogar unter dem Einfluss desselben Syndikats, das sie nun gefangen hielt. Ohne es zu wissen, hatte Adrian jahrelang von einem System profitiert, das unzählige Leben zerstörte.
Während die Vorbereitungen für die große Auktion liefen, begann Lyra heimlich Informationen zu sammeln. Ihre Erfahrung als Unternehmer half ihr dabei, Machtstrukturen zu erkennen und Bündnisse zu schließen. Gemeinsam mit anderen Gefangenen entwickelte sie einen riskanten Fluchtplan. Doch jede falsche Entscheidung konnte den Tod bedeuten.
Auf der spektakulären Auktion versammelten sich zwielichtige Händler, korrupte Kolonialbeamte und reiche Käufer aus den verschiedensten Sternensystemen. Lyra wurde schließlich versteigert und an eine geheimnisvolle Käuferin verkauft, deren wahre Absichten zunächst unklar blieben. Erst später stellte sich heraus, dass diese Frau einer Widerstandsbewegung angehörte, die das Syndikat seit Jahren infiltrierte.
Gemeinsam deckten sie die Machenschaften der Verbrecher auf und sammelten Beweise gegen deren Anführer. Gleichzeitig musste Lyra lernen, mit ihrer neuen Identität zu leben. Der Wunsch, in ihr altes Leben zurückzukehren, kämpfte ständig gegen die Erkenntnis, dass ihre Vergangenheit auf einem ungerechten System aufgebaut gewesen war. Am Ende stand sie vor einer schwierigen Entscheidung. Sollte sie versuchen, Adrian Falk wieder zu werden, oder als Lyra bleiben und den Kampf gegen den interstellaren Sklavenhandel fortsetzen? Die Antwort würde nicht nur ihr eigenes Schicksal bestimmen, sondern auch die Zukunft der gesamten Kolonie.
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