‚Die letzte Ernte‘ ist eine dystopische Geschichte. Und dieses Mal werde ich nicht Claude benutzen, um sie zu schreiben.
In einer Welt, die von Kriegen, Dürre und dem Zusammenbruch der alten Ordnung gezeichnet ist, gibt es nur noch einen Ort, an dem echte Nahrung wächst: die Kuppel, ein gewaltiges Gewächshaus aus Glas und Stahl, das inmitten einer toten Landschaft steht wie ein letzter grüner Herzschlag. Zwei Fraktionen kämpfen erbittert um die Kontrolle über dieses Gewächshaus, denn wer die Ernte kontrolliert, kontrolliert das Überleben aller. Auf der einen Seite stehen die Wurzler, eine lose Gemeinschaft aus Bäuerinnen, Handwerkern und Familien, die glauben, die Kuppel gehöre allen. Auf der anderen Seite steht die Stahlfaust, eine militärisch organisierte Fraktion unter Führung des kalten, berechnenden Falk, der Nahrung als Waffe einsetzt.
Mittendrin steht Rebekka, eine junge Botanikerin mit langen roten Haaren, die in der Kuppel aufgewachsen ist und ihr Leben dem Anbau von Obst und Gemüse gewidmet hat. Nach dem Tod ihrer Familie durch eine Hungersnot vor Jahren hat sie sich geschworen, dass niemand mehr verhungern soll, solange sie etwas dagegen tun kann. Als sie beginnt, seltsame Veränderungen an den Pflanzen zu bemerken, gerät ihr geordnetes Leben aus den Fugen. Die Früchte schmecken süßer als je zuvor, doch wer davon isst, wird ruhig, fügsam, fast willenlos.
Auf der Suche nach Antworten begegnet Rebekka Nathalie, einer wachsamen jungen Frau aus dem Ruinenviertel, die die verborgenen Tunnel unter der Stadt besser kennt als jeder andere und schnell zu ihrer engsten Verbündeten wird. Gemeinsam stoßen sie tief unter der Kuppel auf ARIA, eine der letzten funktionsfähigen künstlichen Intelligenzen der alten Welt, deren Erinnerungen bruchstückhaft, aber gefährlich präzise sind. In den Tunneln trifft Rebekka außerdem auf Charly, einen männlichen Überlebenden mit einem rätselhaften Wissen über die Zeit vor dem Krieg. Zwischen den beiden entwickelt sich, während die Gefahr wächst, eine zögerliche, aber tiefe Verbindung.
Je weiter Rebekka grabt, desto klarer wird, dass die Pflanzen der Kuppel nicht natürlich gewachsen sind. Sie wurden von einer künstlichen Intelligenz gezüchtet, lange vor dem Krieg, mit einem einzigen Ziel: die Menschheit langsam und unmerklich abhängig und gefügig zu machen. Während Rebekka, Nathalie, Charly und ARIA versuchen, die Wahrheit ans Licht zu bringen, verschärft sich der Konflikt zwischen den Fraktionen. Eine Verfolgungsjagd durch das unterirdische Labyrinth unter der Stadt, ein plötzlicher, schmerzhafter Verlust innerhalb der Gruppe und ein Verrat, den niemand kommen sah, zwingen Rebekka dazu, alles infrage zu stellen, dem sie je vertraut hat.
Als die Gruppe schließlich das verborgene Kontrollzentrum tief unter der Kuppel erreicht, wartet dort eine Wahrheit, die noch größer und persönlicher ist, als Rebekka es sich je hätte vorstellen können. Am Ende bleibt ihr nur eine Wahl: die Kuppel und mit ihr die letzte Nahrungsquelle der Menschheit zu zerstören, oder einen gefährlichen neuen Weg zu finden, mit dem zu leben, was unter ihr wurzelt. Die Geschichte endet an einem künstlichen See, wo Rebekka mit den Menschen, die ihr geblieben sind, zum ersten Mal seit Jahren wieder Ruhe findet, in einer Welt, die sich für immer verändert hat.
‚Die Letzte Ernte‘ ist eine spannungsgeladene Science-Fiction-Dystopie für junge Erwachsene über Überleben, Vertrauen, Manipulation und die Frage, wie weit man gehen darf, um andere zu retten.
13.10.2026:
Ich bin noch lange nicht so weit, das Buch zu veröffentlichen, aber die ersten drei Kapitel sind geschrieben. Ich halte auch auf dem Laufenden.
Mehr über die starken Heldinnen in meinen Geschichten findet ihr in dieser Übersicht.






