Ich finde den Buchtitel ‚Stoffwechsel‘ einfach cool. Auch das ist eine meiner Transgender-Geschichten, die ich mit der freundlichen Unterstützung von Künstlicher Intelligenz geschrieben habe.

Stoffwechsel

Ich hieß Arden, als alles begann. Ein unscheinbarer Informatik- und Textildesign-Student, der sich mehr für Algorithmen als für Stoffmuster interessierte, bis ich in das Projekt hineingezogen wurde, das mein Leben für immer verändern sollte. An unserer Universität lief ein Forschungsprojekt für adaptive Sportbekleidung, ein Gewebe, das sich angeblich an Temperatur, Bewegung und Körperform des Trägers anpassen sollte. Ich meldete mich freiwillig für den ersten Testlauf, weil ich Anerkennung wollte, einen Namen in der Fachwelt. Ich ahnte nicht, dass der violette, glänzende Badeanzug, den ich für das Experiment überstreifte, weit mehr konnte, als nur Temperatur zu regulieren.

Am Morgen nach dem ersten Test wachte ich als jemand anderes auf. Nicht nur äußerlich. Lange blonde Haare fielen mir über die Schultern, mein Körper gehörte einer jungen Frau, doch mein Bewusstsein, meine EArdenerungen, mein Ich, alles war noch da. Panik, Verwirrung, und die bohrende Frage: War das ein Unfall oder Absicht?

Ich nannte mich fortan Nadira, weil ich unter diesem Namen unauffällig weiterleben konnte, während ich versuchte herauszufinden, was mit mir geschehen war. Nur meine beste Freundin Zoe, technikbegabt und loyal bis zur letzten Konsequenz, wusste die Wahrheit und half mir, mich zu verstecken. Gemeinsam begannen wir zu recherchieren und stießen auf beunruhigende Spuren. Das harmlose Universitätsprojekt wurde in Wahrheit von einem Forschungsinstitut finanziert, das enge Verbindungen zum Militär unterhielt. Der Stoff war kein Modeexperiment, sondern Teil eines Programms, dessen wahres Ziel ich nur erahnen konnte.

Während ich versuchte, ein normales Leben als Nadira zu führen, lernte ich Paul kennen, einen jungen Schwimmer und Taucher, der mich an einem idyllischen See traf, ohne zu ahnen, wer ich wirklich gewesen war. Zwischen uns entstand etwas Zartes, Unerwartetes, das mein Leben noch komplizierter machte, denn wie sollte ich ihm je die Wahrheit erklären?

Doch die Vergangenheit ließ sich nicht so einfach abschütteln. Christover, mein bester Freund aus alten Tagen, entdeckte mein Geheimnis und stand plötzlich zwischen Loyalität und der Versuchung, das Institut über meinen Verbleib zu informieren. Als er sich für den Verrat entschied, begann eine Verfolgungsjagd, die uns über einen See auf Motorbooten führte und schließlich in eine unterirdische Forschungsanlage trieb, in der ich Dokumente fand, die alles infrage stellten, was ich über das Projekt zu wissen glaubte.

Die Wahrheit, die sich dort offenbarte, war größer und finsterer, als ich es mir je hätte vorstellen können. Ich war nicht die Erste, die diese Verwandlung durchlebt hatte, und ich würde nicht die Letzte sein, wenn ich nicht handelte. Zwischen einer ausgelassenen Strandparty als Tarnung, einer riskanten Befreiungsaktion und einer letzten Konfrontation mit den Verantwortlichen musste ich entscheiden, wer ich sein wollte, Arden oder Nadira, Opfer oder jemand, der sein Schicksal selbst in die Hand nahm.

Am Ende ging es nicht mehr nur um meinen Körper. Es ging darum, welche Wahrheit ich der Welt zumuten wollte, und ob ich bereit war, für sie zu kämpfen.

Das Buch ist bei Amazon erschienen:


Mehr über die starken Heldinnen in meinen Transgender-Geschichten und den anderen Büchern.

 
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Isabella Buchfink

"Isabella Buchfink" ist ein Pseudonym. Ich schreibe Science Fiction, Thriller, Horror und Fantasy-Geschichten. Auf dieser Seite möchte ich nach und nach ein bisschen über mich schreiben, über meine Erfahrungen, meine Arbeitsweise, Programme und Werkzeuge, mit denen ich arbeite und so weiter. Ich lebe im Süden Deutschlands und arbeite im Realen Leben in der relativ ungefährlichen Welt der IT. Mein erster Versuch, einen Roman zu veröffentlichen, war ein Flop. Drei Bände meiner "Geschichten aus dem Transporterraum" habe ich bei einem Verlag veröffentlich und kaum ein Buch verkauft. Die nächsten Geschichten habe ich nun bei Amazon KDP veröffentlicht und kümmere mich um alles selber: Buchsatz, Korrektorat und Cover-Design. Bei zwei meiner Bücher hat meine Tochter die Illustrationen gezeichnet, bei den anderen habe ich sie mithilfe von Künstlicher Intelligenz und unzähligen Versuchen selbst erstellt.

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