Einer der Filme, die mich nicht nur wegen seiner umwerfenden CGI-Welt beeindruckt hat, ist ‚Avatar – Aufbruch nach Pandora‘. Ich mag auch die Story und einige Aspekte, die zum Nachdenken bringen: Die Ausbeutung der Natur, die Begegnung mit einer fremden Kultur, die Wiederholung unserer Geschichte mit Kolonisation und vieles mehr.
Am Ende des Films stirbt Dr. Augustine und Jake versucht am ‚Baum der Seelen‘ vergeblich, ihr Bewusstsein in einen Avatar zu übertragen. Die Prozedur schlägt fehl und ihr Geist geht in Eywa auf, dem gewaltigen Netzwerk des Mondes Pandora.
Dieser naturverbundene Glaube der Na’vi, der Bewohner von Pandora, ist ein Modell, wie ich mir das Leben nach dem Tod vorstellen könnte. Es spricht mich mehr an, als das Bild der Auferstandenen, die sich um den Thron des Herrn vereinen.
Erde zu Erde, Staub zu Staub ist nicht das Ende unserer Existenz. Wenn sich nach unserem Tod unser Körper auflöst und sich seine Moleküle mit der Erde vereint, werden wir Teil eines riesigen Netzes.
Ist das dann das Paradies, in dem wir nach unserem Tod die Ewigkeit verbringen?
Ich möchte mich nicht mit den christlichen Vorstellungen von einem Leben nach dem Tod auf Bilder aus den Prophezeiungen der Offenbarung beschränken lassen. Wie es sein wird, werden wir noch früh genug erfahren.
Dieses Bild aus Avatar sagt nichts über die Existenz einer unsterblichen Seele aus. Aber es ist ein deutlich besseres Bild, als die Vorstellung, nur Futter für die Würmer zu werden.
Mehr über die starken Heldinnen in meinen Geschichten findet ihr in dieser Übersicht.





