„Netzwerk des Schweigens“ ist eine Politthriller, bei der es um Machtmissbrauch, korrupte Medien und einen Mord an einem jungen Mädchen.

Das Netzwerk des Schweigens INFO

Isabella wächst in einfachen Verhältnissen auf und weiß früh, dass sie sich alles selbst erarbeiten muss. Als sie die Stelle als persönliche Assistentin von Richard Thalberg bekommt, einem Medienmogul mit Kontakten bis in die höchste Politik, scheint sich ihr Leben über Nacht zu verändern. Thalberg gibt sich großzügig, kultiviert und beinahe väterlich. Er fördert junge Talente, wie er es nennt, lädt sie zu Empfängen ein und öffnet ihr Türen, die vorher verschlossen waren.

Nach und nach bemerkt Isabella kleine Ungereimtheiten. Nächtliche Nachrichten, die keinen Aufschub dulden. Bitten, die sich falsch anfühlen, aber schwer abzulehnen sind. Ein sanfter, aber stetiger Druck, der ihr das Gefühl gibt, jederzeit ersetzbar zu sein. Als eine Kollegin, mit der sie sich angefreundet hatte, plötzlich verschwindet und niemand darüber sprechen will, wächst in ihr ein Unbehagen, das sie nicht mehr abschütteln kann.

Mit der Fotografin Chloe findet sie eine Verbündete, die ihre Beobachtungen teilt. Gemeinsam beginnen sie, unauffällig Verbindungen zu dokumentieren, zwischen Thalbergs Anwesen, einer wohltätigen Stiftung, einem exklusiven Club und einer Gruppe einflussreicher Berater. Ein älterer Mitarbeiter, Anton, der seit Jahren im inneren Kreis arbeitet, hilft ihr zunächst heimlich weiter, zieht sich jedoch zurück, nachdem er offenbar eingeschüchtert wurde.

Der Wendepunkt kommt auf einer Poolparty auf Thalbergs Anwesen. Isabella erkennt entsetzt, wie viele der anwesenden jungen Gäste eigentlich gar nicht dorthin gehören. Kurz darauf wird bekannt, dass eine Minderjährige aus dem Umfeld des Anwesens tot aufgefunden wurde. Die offiziellen Ermittlungen wirken seltsam zögerlich, bis der Ermittler Markus Reiner auftaucht, der eigene, undurchsichtige Motive zu verfolgen scheint.

Isabella steht nun mitten in einem Netzwerk aus Schweigen, Abhängigkeit und Kontrolle. Sie beginnt, systematisch Kopien, Aufnahmen und Namen zu sammeln, während die Angst wächst, selbst zur Zielscheibe zu werden. Rückblenden zeigen, wie Scham und Unsicherheit sie in der Vergangenheit immer wieder zum Schweigen gebracht haben, und wie sehr sie sich nun bewusst dagegen entscheidet.

Parallel dazu kämpft Isabella mit ihrer eigenen Vergangenheit. Immer wieder erinnert sie sich an Momente, in denen Scham und Angst sie zum Schweigen gebracht haben. Genau diese Erfahrung lässt sie diesmal anders handeln. Sie beginnt, ihre Beobachtungen gezielt zu ordnen, mit Zeitstempeln, Gesprächsnotizen und Kopien von Terminkalendern. Chloe unterstützt sie dabei mit einem geschulten Blick für Details, die anderen entgehen.

Als der Ermittler Markus Reiner in ihr Leben tritt, glaubt Isabella zunächst, endlich eine offizielle Anlaufstelle gefunden zu haben. Erst nach und nach bemerkt sie, wie widersprüchlich seine Fragen sind. Das Misstrauen wächst, doch Isabella hat inzwischen zu viel investiert, um einfach aufzuhören.

Als der drohende Skandal kurz vor der Öffentlichkeit steht, muss Isabella eine Entscheidung treffen: fliehen, offiziell aussagen oder selbst eine Falle stellen. Sie erkennt, dass sie niemandem im System vollständig vertrauen kann, und dass sie deshalb mehrere Wege gleichzeitig gehen muss. Im Finale gelingt es ihr, gemeinsam mit Chloe genug Beweise an unabhängige Stellen weiterzugeben, sodass das Netzwerk die Kontrolle über die eigene Geschichte verliert. Der Sieg bleibt bitter, denn nicht jeder Verantwortliche wird zur Rechenschaft gezogen, und manche Spuren rund um die Poolparty lassen sich nicht einfach auflösen.

Am Ende steht Isabella nicht mehr als naive junge Frau da, die von der glänzenden Welt geblendet wurde, sondern als jemand, der gelernt hat, dass Mut selten laut aussieht, sondern oft aus vielen kleinen, unbequemen Entscheidungen besteht. Ihr eigenes Drehbuchprojekt bekommt durch die Erlebnisse eine neue, ernstere Richtung.

Das Buch ist bei Amazon erschienen:


Mehr über die starken Heldinnen in meinen Geschichten findet ihr in dieser Übersicht.

 
  Besucht mich auf Facebook   Meine Musik auf Youtube   Meine Lese- und Hörproben auf Youtube   Book Trailers auf YouTube   Folgt mir auf Instagram

Kategorien: AI Bücher

Isabella Buchfink

"Isabella Buchfink" ist ein Pseudonym. Ich schreibe Science Fiction, Thriller, Horror und Fantasy-Geschichten. Auf dieser Seite möchte ich nach und nach ein bisschen über mich schreiben, über meine Erfahrungen, meine Arbeitsweise, Programme und Werkzeuge, mit denen ich arbeite und so weiter. Ich lebe im Süden Deutschlands und arbeite im Realen Leben in der relativ ungefährlichen Welt der IT. Mein erster Versuch, einen Roman zu veröffentlichen, war ein Flop. Drei Bände meiner "Geschichten aus dem Transporterraum" habe ich bei einem Verlag veröffentlich und kaum ein Buch verkauft. Die nächsten Geschichten habe ich nun bei Amazon KDP veröffentlicht und kümmere mich um alles selber: Buchsatz, Korrektorat und Cover-Design. Bei zwei meiner Bücher hat meine Tochter die Illustrationen gezeichnet, bei den anderen habe ich sie mithilfe von Künstlicher Intelligenz und unzähligen Versuchen selbst erstellt.

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Social-Media-Funktionen bereitzustellen und unseren Datenverkehr zu analysieren. Wir geben auch Informationen über Ihre Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. View more
Cookies settings
Akzeptieren
Ablehnen
Datenschutz- und Cookie-Richtlinie
Privacy & Cookies policy
Cookie name Active
Save settings
Cookies settings