Ein Badeanzug, eine Verwandlung und eine Verschwörung: „Kristallblau“. Eine Science Fiction-Geschichte.

Er war Chemiker in einem unauffälligen Forschungslabor, als er glaubte, den Durchbruch seines Lebens gefunden zu haben: ein Flüssigkristall-Polymer, das sich wie ein zweiter Puls an jede Bewegung des Körpers anpasste. Aus reiner Neugier ließ er aus dem Stoff einen Badeanzug fertigen und zog ihn selbst an, um seine Eigenschaften am eigenen Leib zu testen. Er wollte lediglich einen Prototyp prüfen. Er ahnte nicht, dass der Stoff begann, sich mit seinem Körper zu verbinden, seine Zellen zu lesen und neu zu ordnen.

Innerhalb weniger Tage verwandelte er ihn vollständig. Aus dem Mann, der er gewesen war, wurde eine junge Frau mit langen roten Haaren, die im spiegelnden Blau des Anzugs gefangen zu sein schien.

Am Anfang war da nur Panik. Fieberhaft versuchte er, im Labor eine Umkehrformel zu finden. Er verbrachte Nächte über Analysegeräten, während sein altes Leben wie Sand durch seine neuen Finger rann. Als er einen ehemaligen Kollegen um Hilfe bat, verriet dieser sein Geheimnis an ein Unternehmen, das seit Jahren heimlich an derselben Technologie arbeitete und dabei über Leichen ging, im wahrsten Sinne des Wortes. Eine tote junge Frau, gefunden an einem künstlichen See, trug denselben schimmernden Stoff wie er.

In seiner neuen Haut fand er unerwartete Verbündete. Eine junge Schneiderin nahm sich seiner an und half ihm, sich in einer Welt zurechtzufinden, die ihn plötzlich mit anderen Augen sah. Ein humorvoller Computerspezialist begann, tiefer zu graben, als es für ihn sicher war, und wurde mehr als nur ein Freund. Zwischen Flucht, Misstrauen und der ständigen Angst, entdeckt zu werden, begann er zu verstehen, dass seine Verwandlung kein Unfall gewesen war, sondern Teil eines Plans, der viel größer war als er selbst.

Während das Unternehmen näher rückte und ein Verräter aus den eigenen Reihen sein Versteck preisgab, musste er lernen, sich nicht länger als Opfer zu sehen. Die Wahrheit über das Projekt, über die tote Frau am See und über seine eigene Rolle in einem Experiment, das niemals hätte stattfinden dürfen, holte ihn in einer Nacht ein, die alles veränderte.

Am Ende stand nicht nur die Frage, ob er seinen alten Körper zurückwollte, sondern auch, ob er überhaupt noch zurückwollte.

Diese Geschichte erzählt von Identität, Verrat und dem Mut, sich selbst neu zu erschaffen, auch wenn man sich diesen Weg niemals ausgesucht hat.

Das Buch ist bei Amazon erschienen:


Mehr über die starken Heldinnen in meinen Transgender-Geschichten und den anderen Büchern.

 
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Isabella Buchfink

"Isabella Buchfink" ist ein Pseudonym. Ich schreibe Science Fiction, Thriller, Horror und Fantasy-Geschichten. Auf dieser Seite möchte ich nach und nach ein bisschen über mich schreiben, über meine Erfahrungen, meine Arbeitsweise, Programme und Werkzeuge, mit denen ich arbeite und so weiter. Ich lebe im Süden Deutschlands und arbeite im Realen Leben in der relativ ungefährlichen Welt der IT. Mein erster Versuch, einen Roman zu veröffentlichen, war ein Flop. Drei Bände meiner "Geschichten aus dem Transporterraum" habe ich bei einem Verlag veröffentlich und kaum ein Buch verkauft. Die nächsten Geschichten habe ich nun bei Amazon KDP veröffentlicht und kümmere mich um alles selber: Buchsatz, Korrektorat und Cover-Design. Bei zwei meiner Bücher hat meine Tochter die Illustrationen gezeichnet, bei den anderen habe ich sie mithilfe von Künstlicher Intelligenz und unzähligen Versuchen selbst erstellt.

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