In der Kategorie „Gott und die Welt“ findet ihr Beiträge, bei denen es um Glaube, Identität, Hoffnung, Verantwortung und andere „ernste“ Thmen in meinen Geschichten geht.
Im Mittelpunkt von Isabellas Erzählungen stehen oft magische oder technologische Verwandlungen, durch die Charaktere neue Identitäten, insbesondere als Frauen, annehmen.
Ein zentrales Motiv ist der Besuch einer Kirche, in der die Protagonisten durch Gespräche mit Geistlichen nach Klarheit, Vergebung und Akzeptanz suchen. Diese Begegnungen dienen dazu, ethische Dilemmata zu lösen und die eigene außergewöhnliche Gabe oder Identität als Teil einer göttlichen Fügung zu begreifen.
Die Texte verknüpfen somit moderne Themen wie Transidentität und Mutationen mit klassischen Werten wie Glaube, Hoffnung und Toleranz. Insgesamt vermitteln die Quellen ein Bild von Literatur, die tiefgreifende menschliche Wandlungsprozesse vor dem Hintergrund spiritueller Reflexion erkundet.
Die Kirche als Ort der Klarheit und Zuflucht
Begegnungen im kirchlichen Raum wirken in den Erzählungen von Isabella Buchfink als entscheidende Wendepunkte, indem sie einen Schutzraum der Stille bieten, in dem Charaktere ihre physischen Verwandlungen reflektieren und durch den Zuspruch von Geistlichen zu Selbstakzeptanz finden. Die Kirche dient dabei als Ort, an dem die äußere Form hinter das wahre Wesen zurücktritt und moralische Klarheit gewonnen wird.
Die Beichte: Die Protagonisten nutzen das Sakrament der Beichte, um sich zu offenbaren. Hier erfahren sie keine Verurteilung für ihr „Anderssein“, sondern Gehör und Empathie.
Begegnung mit Geistlichen: Priester und Mönche fungieren als Mentoren. Sie helfen den Charakteren, ihre Verwandlung nicht als Fluch oder Sünde, sondern als Gabe oder Wunder zu begreifen.
Die Rolle der Geistlichen als Mentoren
Vorurteilsfreie Annahme: In der Beichte offenbaren sich die Charaktere mit ihren „absonderlichen Gaben“ oder Geschlechtsidentitäten. Die Geistlichen reagieren nicht mit Verurteilung, sondern mit Empathie und Geduld.
Umdeutung der Verwandlung: Bruder Simeon oder der Pastor helfen dabei, die Veränderung nicht als Fluch oder Makel, sondern als göttliches Geschenk (Gabe) oder „unvorstellbares Wunder“ zu sehen.
Einfachheit des Glaubens: Larissa lernt durch den Priester, dass der Kontakt zu Gott keine großen Worte braucht, sondern mit einem einfachen „Danke Gott“ für das neue Leben beginnen kann.
Verantwortung und Vorbild: Die Charaktere werden dazu aufgerufen, ihre Gaben nach dem Vorbild Jesu einzusetzen, um anderen Hoffnung zu geben, anstatt sie nur zum persönlichen Vorteil zu nutzen.
Theologische Deutung der Verwandlung
Der Glaube liefert den moralischen Rahmen, um die phantastischen Elemente in das Leben der Figuren einzuordnen:
Gott sieht das Herz: Ein zentrales Motiv ist das Zitat aus 1. Samuel 16: „Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an“. Dies legitimiert die neue Identität der Charaktere, da ihre äußere Form für Gott zweitrangig gegenüber ihrem Wesen ist.
Verantwortung der Gabe: Bruder Simeon erklärt Erynn, dass ihre Fähigkeit eine mächtige Gabe Gottes ist, die mit der Verantwortung verbunden ist, anderen Menschen Hoffnung zu geben.
Wahrheit und Freiheit: Das biblische Prinzip „Die Wahrheit macht dich frei“ wird auf die Akzeptanz der eigenen Verwandlung angewandt. Nur wer die Wahrheit über sich selbst annimmt, kann innerlich frei werden.
Beispiel: Ungestillte Sehnsucht
Beispiel: Eine unglaubliche Prüfung
Beispiel: Der Bund der Absonderlichen
Der erste Schritt ist nicht schwer
Eine Botschaft an die Leser
Mehr über die starken Heldinnen in meinen Geschichten findet ihr in dieser Übersicht.















