Noch eine Science Fiction-Geschichte mit einem Transgender-Thema. Den Titel „Fremdkörper“ fand ich recht passend…
Eva war einmal ein junger Xenobiologe, der sein Leben der Erforschung fremder Lebensformen widmete. In der Nacht, in der ihn ein Lichtstrahl vom Dach seines Forschungsinstituts riss, endete dieses Leben abrupt. Er erwachte an Bord eines fremden Raumschiffs – in einem Körper, der ihm zugleich vertraut und vollkommen fremd war. Aus dem Mann, der er gewesen war, war eine junge Frau geworden: lange, schwarz gelockte Haare, dunkle Haut, gehüllt in einen glänzenden roten Ganzkörperanzug, dessen Material sich anfühlte, als würde es mit ihr atmen.
Die ersten Tage an Bord sind von Verwirrung, Angst und einem tiefen Gefühl der Entfremdung geprägt. Eva muss lernen, in diesem neuen Körper zu leben, seine Reaktionen zu deuten, seine ungewohnte Stärke und Verletzlichkeit zu verstehen. Doch etwas in ihr hat sich nicht nur äußerlich verändert: Sie spürt Emotionen intensiver, liest Stimmungen anderer wie Bücher – eine Gabe, die kein Zufall ist.
An Bord begegnet sie Iris, einer außerirdischen Wissenschaftlerin, die für die Verwandlung verantwortlich ist, aber nicht die Feindin zu sein scheint, für die Eva sie zunächst hält. Sie trifft auch Hannah, eine ebenfalls verschleppte Pilotin von der Erde, deren Kampfgeist ihr Halt gibt. Gemeinsam beginnen sie, das Netz aus Lügen zu entwirren, das ihrer Gefangenschaft zugrunde liegt – während Eva sich zugleich der Frage stellen muss, wer sie jetzt eigentlich ist.
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Mehr über die starken Heldinnen in meinen Transgender-Geschichten und den anderen Büchern.




