Agentur der verlorenen Namen: Neo-Berlin, 2112. Als Holo-TV-Reporterin Avry über einen berühmten Physiker des späten 21. Jahrhunderts recherchiert, stößt sie auf etwas, das keinen Sinn ergibt: Der Mann existiert plötzlich nicht mehr.

Agentur der verlorenen Namen

Im Jahr 2112 lebt Avry in Neo-Berlin und arbeitet als Reporterin für das Holo-TV. Für einen Beitrag recherchiert sie über einen bedeutenden theoretischen Physiker des späten einundzwanzigsten Jahrhunderts, dessen Arbeiten die moderne Kausalitätsforschung begründet haben. Bei ihren Recherchen lernt sie die junge Physikerin Kaya kennen, die an der Universität für Angewandte Physik forscht. Die beiden Frauen freunden sich an, und Kaya erklärt Avry die Grundlagen des Kausalitätsprinzips, jener physikalischen Regel, die festlegt, dass Ursache und Wirkung niemals ihre Reihenfolge tauschen dürfen.

Kurz darauf bemerkt Avry etwas Beunruhigendes. Personen, die in ihren Archivaufnahmen und in öffentlichen Datenbanken existiert haben, verschwinden spurlos. Zunächst hält sie es für einen technischen Fehler, doch als auch Menschen aus ihrer eigenen Vergangenheit betroffen sind, wird ihr klar, dass etwas Grundlegendes nicht stimmt. Sie beginnt zu ermitteln und findet erste Hinweise auf eine geheime Organisation, die sich Agentur für Historische Korrekturen nennt.

Mitten in ihren Nachforschungen begegnet Avry dem Gitarristen Kade in einem unterirdischen Musikclub. Zwischen den beiden entsteht sofort eine Verbindung, die in einem ungewöhnlichen Date gipfelt und in einer gemeinsamen Nacht endet. Avrys Leben scheint für einen Moment leichter zu werden, doch die Ruhe hält nicht an. Ihre Verbündete Rane, eine geschickte Datenanalystin, wird ermordet aufgefunden, offensichtlich weil sie zu viel über die Agentur wusste.

Parallel dazu knüpft die mysteriöse Jaenelle Kontakt zu Braidn Horrison, einem mächtigen und undurchsichtigen Konzernführer, dessen Einfluss weit über die sichtbaren Strukturen der Stadt hinausreicht. Avry, Kaya und Kade beschließen, gemeinsam die Zentrale der Agentur zu besuchen, um Antworten zu bekommen. Der Besuch endet in einer dramatischen Flucht, bei der sie nur knapp entkommen. Kurz darauf müssen sie feststellen, dass sich ein Verräter in ihren eigenen Reihen befindet, der Sawyir heißt und die Gruppe von Anfang an im Auftrag der Agentur beobachtet hat.

Während Avry und ihre Freunde tiefer in die Verschwörung eindringen, kommen immer mehr beunruhigende Hinweise ans Licht. Eine Konfrontation mit Moargan, dem Leiter der Agentur, bringt Avry an ihre Grenzen, denn seine Antworten werfen mehr Fragen auf, als sie beantworten. Schließlich gelingt es Avry und Kaya, in die geheime Zeitanomalie-Kammer der Agentur vorzudringen. Dort enthüllt sich die erschütternde Wahrheit: Ein Konzern unter Braidn Horrisons Führung hat über Jahrzehnte hinweg mithilfe einer geheimen Technologie gezielt Vorfahren von Personen ausgelöscht, die in der Zukunft als gefährlich eingestuft wurden. Was als Schutzmaßnahme gegen Katastrophen begann, hat sich in ein Instrument der Machtkontrolle verwandelt.

Am Ende gelingt es Avry und ihren Verbündeten, die Manipulation zu stoppen und die Wahrheit öffentlich zu machen. Die Geschichte endet mit einer Strandparty an einem künstlichen See, bei der Avry mit ihren Freunden badet und gemeinsam mit Kade Musik macht, ein Moment des Friedens nach all den Umwälzungen.

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Isabella Buchfink

"Isabella Buchfink" ist ein Pseudonym. Ich schreibe Science Fiction, Thriller, Horror und Fantasy-Geschichten. Auf dieser Seite möchte ich nach und nach ein bisschen über mich schreiben, über meine Erfahrungen, meine Arbeitsweise, Programme und Werkzeuge, mit denen ich arbeite und so weiter. Ich lebe im Süden Deutschlands und arbeite im Realen Leben in der relativ ungefährlichen Welt der IT. Mein erster Versuch, einen Roman zu veröffentlichen, war ein Flop. Drei Bände meiner "Geschichten aus dem Transporterraum" habe ich bei einem Verlag veröffentlich und kaum ein Buch verkauft. Die nächsten Geschichten habe ich nun bei Amazon KDP veröffentlicht und kümmere mich um alles selber: Buchsatz, Korrektorat und Cover-Design. Bei zwei meiner Bücher hat meine Tochter die Illustrationen gezeichnet, bei den anderen habe ich sie mithilfe von Künstlicher Intelligenz und unzähligen Versuchen selbst erstellt.

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