In dem Kapitel ‚Die perfekte Tarnung‘ meiner Geschichte NeuroM0rph will der Hacker Carl, der durch eine geheimnisvolle Maschine in ein Mädchen verwandelt worden ist, sich gegen seine Verwandlung wehren und seine ursprüngliche Gestalt wiederbekommen. Dazu muss er zur Firma NexaCorp auf dem Planeten Siuq 254 reisen.
Eigentlich hatte er nie geplant, Mädchenkleider zu tragen, doch in seinem neuen Körper bleibt ihm keine andere Wahl. Neugierig betrachtet er sein Spiegelbild. Das Mädchen, das ihn aus dem Spiegel ansieht, ist hübsch und wirkt vollkommen echt.
Hier eine kurze Lese- und Hörprobe:
Nach gründlicher Recherche und reiflicher Überlegung war ich fest entschlossen, zwei Dinge zu tun, um etwas gegen meinen gegenwärtigen Zustand zu unternehmen.
Ich hatte herausgefunden, dass sich das Hauptquartier von NexaCorp auf dem Planeten Siuq 254 befand. Ich wollte dorthin reisen, die Verantwortlichen von NeuroM0rph besuchen, sie zur Rede stellen und sie dazu bringen, mich wieder in meinen richtigen Körper zurückzuschicken.
Und mir war klar geworden, dass meine Tarnung wichtig war, und es nur funktionieren würde, wenn ich so authentisch wie möglich war. Ich musste also wie ein normales Mädchen aussehen, mich anziehen wie ein Mädchen und mich auch so benehmen.
Für die Reise auf den Planeten gab es ein paar Dinge vorzubereiten. Maren ließ ihre Beziehungen spielen und besorgte mir einen neuen und beinahe echten Pass.
Ich buchte ein Ticket nach Siuq 254, das mich in die Höhle der Löwen bringen sollte. Es gab zum Glück eine direkte Verbindung von der Raumstation zu dem Planeten. Der Preis für den Flug war okay und ich zögerte, gleich den Rückflug ebenfalls zu buchen, wollte mich aber noch nicht festlegen.
Das war der einfachste Teil dieser Übung. Mich als echtes Mädchen zu tarnen kostete mich einiges an Überwindung und schließlich raffte ich meinen Mut zusammen und betrachtete mein Spiegelbild.
Dass ich hübsch aussah war außer Frage. Carl hatte niemals etwas mit Mädchen anfangen können, die so aussahen, wie ich es jetzt tat. Ich hatte mein Leben lang Zweifel mir selbst gehabt, hatte die Gesellschaft von anderen Computerfreaks und anderen Außenseitern gesucht und es vermieden, mich in eins der Mädchen mit einem perfekten Äußeren zu verlieben.
Jetzt war ich selbst eins der Mädchen, die Carl niemals auch nur angesehen hätten. Mein Gesicht war hübsch, meine langen, blonden Haare ein echter Hingucker und mein Lächeln sympathisch.
Der Kontrast zu den Sachen, die ich anhatte, war krass. Ein hübsches Mädchen wie ich fiel auf, doch das Outfit, das ich trug, passte nicht zu dem Rest meiner Erscheinung.
Ich durchsuchte meine neuen Sachen und probierte ein ärmellos, buntes Top und Shorts. Eine deutliche Verbesserung. Darin erregte ich keinen Verdacht und wirkte authentisch, als wäre ich schon immer ein Mädchen gewesen.
Und es gefiel mir, was ich sah. Wieso sollte ich mich nicht in meinem neuen Körper einigermaßen wohlfühlen, solange ich darin feststeckte?!
Ich wurde ein bisschen mutiger und probierte andere Sachen an, die ich eigentlich nicht unbedingt tragen wollte. Einen kurzen Rock zu tragen, fühlte sich nicht übel an.
Kritisch betrachtete ich mein Spiegelbild und lächelte. Wieso nicht auch mal etwas tragen, das wirklich sexy war? Solange mich niemand darin sah, war es nicht viel mehr als eine außergewöhnliche Erfahrung.
Ich durchsuchte den Stapel mit der Wäsche. Ja, ich sollte vielleicht wirklich auch einen BH anziehen.
Nach und nach verlor ich meine Scheu und experimentierte mit ein paar der wirklich heißen Sachen. Ein Slip, der den größten Teil meines Hinterns nicht bedeckte, ein rosaroten Set aus glänzender Seide und einen weißen Spitzenbody, in dem ich absolut begehrenswert aussah.
Okay, so würde meine Tarnung funktionieren und ich würde keinen Verdacht erregen, wenn ich dem Hauptquartier nun NeuroGenix einen Besuch abstattete. Ein paar von diesen etwas gewagten Sachen musste ich auf jeden Fall mitnehmen.
Mehr über die starken Heldinnen in meinen Transgender-Geschichten und den anderen Büchern.





