Das ist ein Experiment. Ich habe Claude eine Geschichte generieren lassen. (Künstliche Intelligenz ist einfach ein aufregendes Spielzeug!) Ich werde sie hier nach und nach posten. Bleibt dran, damit ihr erfahrt, wie es ausgeht!
Was wäre, wenn du aufwachst und nicht mehr weißt, wer du warst – weil die Zeit selbst aufgehört hat, es dir zu sagen?
Dr. Miriam Niehaus ist Physikerin. Sie liebt Gleichungen, weil sie immer eine Lösung haben. Sie vertraut der Logik, weil sie nie lügt. Und sie führt in einer Nacht ein Experiment durch, das alles, woran sie glaubt, in Stücke reißt.
Als sie die Augen wieder öffnet, existiert ihr Labor in drei Versionen gleichzeitig. Die Stadt draußen schreibt sich um, während sie hindurchläuft. Menschen stecken in Schleifen fest, wiederholen denselben Satz, denselben Schritt, denselben Atemzug – ohne es zu merken. Und auf einer Hauswand steht ihre eigene Handschrift: Du hast das getan.
Zeit ist kein Fluss mehr. Sie ist ein zerbrochenes Glas – und Miriam steckt mittendrin.
Um zu verstehen, was passiert ist, braucht sie Antworten. Stattdessen bekommt sie drei Menschen, die ihr das Leben schwerer machen, als es ohnehin schon ist.
Orin Kade behauptet, sie zu kennen – eine Version von ihr, jedenfalls. Er ist Zeitagent, geboren in einer Welt, die nie existiert hat, und er hat einen Auftrag, über den er zunächst schweigt. Dass er auf ihrer Seite ist, sagt er. Dass er ihr vertrauen kann, beweist er noch.
Mira Asher ist Wissenschaftlerin und hat eine Theorie über Zeit-Echos, die so brillant wie beunruhigend ist. Nebenbei stellt sich heraus, dass Mira selbst eines dieser Echos ist – eine Kopie, deren Original längst verloren gegangen ist. Sie weiß das. Sie hat es akzeptiert. Miriam weiß noch nicht, wie sie das kann.
Und dann ist da Caelan Veyne – ein Mann, der in allen Zeiten gleichzeitig existiert, jung und alt und mittleren Alters auf einmal, und der mehr über Miriam zu wissen scheint als sie selbst. Feind oder Freund? Die Antwort ist komplizierter als beides.
Je tiefer Miriam gräbt, desto unbequemer wird die Wahrheit.
Die Menschen, die in der Zeitnichtlinearität verloren gegangen sind – die Vergessenen –, sind kein Kollateralschaden. Sie flüstern. Und was sie flüstern, formt sich langsam zu einem Bild, das Miriam nicht sehen will: Sie hat das Experiment nicht aus Ehrgeiz durchgeführt. Sie hat einen Befehl befolgt – aus der Zukunft. Von sich selbst.
Das Paradoxon ist ein geschlossener Kreis. Und Miriam steckt in seiner Mitte.
Die Vergessenen Pfade ist ein Roman über Identität und die Frage, wer man ist, wenn die eigene Vergangenheit aufhört, verlässlich zu sein. Über Schuld, die sich nicht einfach zuweisen lässt, weil Ursache und Wirkung ihre Plätze getauscht haben. Und über die Menschen, die man trifft, wenn man aufgehört hat zu wissen, wer man selbst ist – und die trotzdem bleiben.
Die Zeit ist gebrochen. Miriam auch. Aber vielleicht ist das der einzige Weg, sie zu reparieren.
1. Kapitel: Die zersplitterte Sekunde
Mehr über die starken Heldinnen in meinen Geschichten findet ihr in dieser Übersicht.






